Lass mich daruber erortern Muddern lesbisch, Vati schwul, Balger zufrieden

H-O-M-E. Vier holzerne Spielwurfel stehen auf der Anrichte in der Kuche, unter jeder Seite das Alphazeichen. »Wenn man die Wurfel rumdreht«, sagt Omri Astel, »dann steht da L-O-V-E.« Und das war auch schon so gut wie die ganze Story.

In diesem Haus in Tel Aviv wohnt und lebt und liebt die Familie Astel-Kark. Familienfotos verzieren die Wande, vor dem Familiensofa streckt sich Chupa aus, der Familienhund. Der sechsjahrige Yanai spielt goth in einer Wohnzimmerecke, er hat sich Ihr Buro mobliert mit Schreibmaschine und Spielzeugtelefon. Mika, die Elfjahrige, die bei der Mami die verfuhren und vom Erzeuger das Lacheln hat, liegt im Kinderzimmer unter ihrem Hochbett. Uber dem Heia hangt das Bild, daneben hat Mika folgende Eid an die Wall geschrieben, die Liebeserklarung: »Das man sagt, sie seien meine Erziehungsberechtigte, und es gibt kein Paar wie sie aufwarts der ganzen Erde.«

Die Eltern, das man sagt, sie seien: Tali Kark, 43, Schauspielerin an einem Tel Aviver Theater, die Frau von mitrei?ender Lebenslust. Omri Astel, 43, Prinzipal einer PR-Agentur, wolkenlos und schopferisch. Und dann gehort dazu jedoch Eliya Ben-Shushan, 38, Tourismusmanager, Ein Koch bei uberwaltigend ruhigem Erscheinungsform. Er ist und bleibt der Ehehalfte bei Omri. (more…)